Rezension Cináed - Aus dem Feuer geboren von Tanja Höfliger

by - 2/28/2015

Cináed - Aus dem Feuer geboren


Dieses Buch habe ich bei einer Leserunde auf LovelyBooks gewonnen. Ein herzliches Danke an den Fabulus-Verlag für das Buch.







Autor: Tanja Höfliger
Serie: Cináed Band 1
Seiten: 319
Einband: Hardcover
ISBN: 978-3-944788-03-6
Erschienen: Oktober 2014
Preis (D): 14,95€
Quellen: Fabulus-Verlag







Klappentext:

Daniel Frayne ist ein ganz normaler Junge. Behütet wächst er mit drei Schwestern bei seinen Eltern auf. Doch dann wird er Schüler einer geheimnisvollen Akademie - und nichts ist mehr wie zuvor.
Unversehens wird er Träger eines magischen, machtvollen Stifts, der großen Einfluss auf ihn hat und dem er den Namen Cináed gibt.
Diesen Stift wollen bestimmte Kreise in ihre Gewalt bringen, und Daniel muss etliche Gefahren bestehen.
Kann er diese Situationen alle meistern, und geht er unbeschadet aus ihnen hervor?



Cover:

Das Cover ist schlicht gehalten und lässt Raum für Interpretationen.
Zu sehen ist der Stift Cináed und 3 dunkle, verwischte Gestalten.
Ein besonderer Hingucker sind die Seiten des Buches, die an den Außenseiten komplett rot sind.

Inhalt:

Daniel Frayne kann es nicht fassen. Statt eines Surfboards schenken ihm seine Eltern zum 16. Geburtstag nur einen Stift mit roter Mine. Doch bald merkt er, dass dieser Stift eine geheimnisvolle Macht über ihn ausübt. Und als wäre das nicht verwirrend genug, wird Daniel auch noch in einer Nacht-und-Nebel-Aktion auf die Akademie des mysteriösen Sir Edmund auf Castle Conwy im Norden von Wales geschickt, um eine Elite-Ausbildung anzutreten. Als dort die alljährlichen Wettkämpfe anstehen, ruft der magische Stift viele Neider auf den Plan. Kilian, sein Widersacher, plant etwas gegen Daniel, und der junge Held muss zahlreiche Abenteuer bestehen. Zum Glück ist da Levi, Daniels Freund, und dessen Schwester Lou, die jedoch ein Geheimnis trägt. Daniel wird bewusst, dass er ein „Auserwählter“ ist, denn nur er kann den Stift, den er „Cináed“ nennt, tragen. Wie geht er mit der Verantwortung um?

Der Roman „Cináed: Aus dem Feuer geboren“ ist der Auftakt zu einer mitreißenden Jugendbuchtrilogie um Daniel Frayne und den Stift „Cináed“; die Geschichte eines Jungen, der erwachsen wird, und versucht, seinem Schicksal, das ihn vor schwierige Herausforderungen stellt, zu folgen und glücklich zu werden.

Quelle: Fabulus-Verlag



Meine Meinung:

Als Leser erhält man einen schnellen Einstieg in das Buch. Der Protagonist Daniel weis nämlich auch nicht mehr als der Leser und somit wächst man mit ihm zusammen in die Geschichte und Geschehnisse hinein.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich daher gut lesen. Es kommen keine unnötigen Wort- oder Satzwiederholungen vor und die Sätze werde nicht unnötig in die Länge gezogen.
Das Buch hat grundlegend 3 Handlungsstränge die parallel nebeneinander herlaufen.
Zum einen geht es um den Stift. Stück für Stück erhält der Leser kleine Informationen zu dem Stift. Meiner Meinung nach hätte man auf die Stifte und Hintergründe noch mehr eingehen können.
Der zweite Strang sind die Wettkämpfe. Manchmal war mir deren Darstellung etwas zu abstrakt und ich habe mich irgendwie an das Buch "Die Bestimmung" erinnern müssen, wenn die Leute dort in ihrer Angstwelt waren.
Mir ging das mit den Wettkämpfen auch zu schnell. Vielleicht hätte ich mich mit mehr Grundinformationen dazu besser zurecht gefunden.
Der dritte und letzte Strang handelt von Lou und Daniel. Leider bleibt dieser meiner Meinung nach vollkommen auf der Strecke. Zum Ende hin entwickelt sich etwas zwischen den beiden und als dann von Liebe gesprochen wurde, habe ich mich gefragt ob und wo mir die Gefühle der beiden auf den anderen Seiten entgangen sind. Es war mir einfach zu wenig ausgearbeitet dafür, dass die beiden sich so lieben.
Schade finde ich auch, dass die Akademie am Anfang nicht näher beschrieben wurde. Das die Akademie unterirdisch liegt erinnerte mich wieder an "Die Bestimmung", ebenso bei der Einteilung in die fünf Zweige.
Ich hatte durch die fehlende Beschreibung leider manchmal Probleme mich zurechtzufinden, da die Schüler in der Akademie ja nicht einfach nur Treppen benutzen um von A nach B zu reisen. 
Manchmal haben mich Handlungen auch verwirrt (wie kommt Daniel von diesem Schwimmbad mit einmal in sein Zimmer?).
Handlungen hätten weiter ausgearbeitet oder beschrieben werden können.
Auch die Gefühlsebene kommt mir einfach zu kurz. In vielen Situationen hätte ich gerne eine genauere Erläuterung von Daniel`s Gefühlen und Gedanken gehabt um vor allem die Ergebnisse die diese Gefühle am Ende bringen, besser verstehen zu können. 

Die Charaktere die von der Autorin geschaffen wurden gefallen mir soweit gut. Natürlich sind nicht alle nett (Mr. Green, Kilian...) aber das ist ja auch normal für ein gutes Buch.
Einige Charaktere waren am Anfang aufgrund ihres Verhaltens nicht genau einzuschätzen, was dem Buch neben den eigentlichen Handlungssträngen, weitere Spannung einbrachte.
Selbst am Schluss bin ich mir bei 2 Personen noch nicht ganz sicher, was ich von ihnen halten soll. Ich denke das wird wohl in Band 2 genauer geklärt werden.
Sue`s Rolle in dem Buch ist mir absolut nicht schlüssig und mir persönlich ist sie auch recht unsympathisch. 

Das Buch an sich hat einige Spannungsmomente.
Mich hat eher die Geschichte um den Stift und um Daniel und Lou besonders interessiert. Die Wettkämpfe konnte mich nicht so fesseln. Interessant war dort aber zu beobachten, wie sich die Beziehung zwischen Daniel und Kilian entwickelt.


Alles in allem würde ich sagen, das dieses hier ein gutes Buch für zwischendurch ist, welches an manchen Stellen noch kleine Macken hat.
Wobei das wohl auch Geschmackssache ist. Die oberflächlichere Abhandlung und Beschreibung an manchen Stellen ist einfach der Schreibstil der Autorin. 
Ich selber mag es lieber genauer und etwas detaillierter. 
Erwähnen wollte ich aber nach meiner Kritik noch einmal, dass die Geschichte in diesem Buch mal etwas ganz neues und anderes ist, was nicht schon zwanzig mal in der Buchhandlung steht. 
Wer also Lust auf etwas neues hat, ohne viel Rumgeschwafel, ist hier genau richtig.

Fazit:

Eine ganz andere Geschichte mit dem einen oder anderen Makel.

                                



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