Rezension Changers - Drew von T Cooper/Alison Glock-Cooper

by - 3/26/2015

Rezension Changers - Drew







Autor: T Cooper, Alison Glock-Cooper
Seiten: 352
Einband: laminierter Pappband
Serie: Changers
ISBN: 978-3-440-14362-9 
Erschienen am: 05.02.2015
Preis (D): 16,99€
Quelle: Kosmos







Klappentext:

Am ersten Highschooltag erwacht der 14-jährige Ethan plötzlich als junges blondes Mädchen. Seine Eltern erklären ihm, dass er ein „Changer“ ist. Wie sein Vater gehört er einer Gruppe von Menschen an, die sich während ihrer Schulzeit viermal in eine andere Person – Junge oder Mädchen – verwandeln, bevor sie eine feste Identität wählen. 

Seine erste Identität als „Drew“ ist für Ethan nicht leicht: Sie muss sich mit den Regeln der Changers vertraut machen, verliebt sich und muss für diese Liebe kämpfen. Was werden die Gegner der Changers unternehmen? Und ist die Organisation, die sie unterstützt, wirklich so gut? Die wichtigste Frage aber lautet: Wer wird „Drew“ am Ende sein? 


Cover:

"Weist du, wer du morgen bist?" 
Auf dem Cover sieht man Umrisse, die beim genaueren Hinsehen, 4 verschiedene Personen sein könnten. Das Cover passt daher zum Thema.

Inhalt:

Neue Stadt, neue Schule, neues Schuljahr, neue Leute.
So in etwa beginnt Ethans 1. Jahr an der Highschool.
Aber da ist noch mehr...
Am morgen seines 1. Highschooltages erwacht Ethan in einem anderen Körper. Im Spiegel sieht er sich als blondes Mädchen.
Seine Eltern erklären ihm dürftig, was es mit den Changers auf sich hat und das er sich noch 3 weitere Male verändern wird. Junge oder Mädchen- das ist noch ungewiss. 
Völlig schockiert macht Ethan sich auf den Weg zum 1. Schultag, von nun an als Drew. Ein Jahr bleibt er nun ein Mädchen und weis noch nicht, wer er danach sein wird.
Doch leicht ist das alles nicht. Nicht nur die Schwierigkeit sich in dem Körper eines Mädchens zurecht zu finden belastet Ethan. Auch der Rat der Changers sitzt ihm im Nacken und brummt ihm jede Menge Regeln auf. 

Meine Meinung:

Der Einstieg in die Geschichte ist leicht. Im Prinzip weis der Protagonist nämlich nicht mehr als der Leser und man begibt sich zusammen auf Informationssuche. Zum besseren Verständnis werden bestimmte Begriffe im Glossar genauer erklärt.
Der Schreibstil ist jugendlich, flüssig und frisch.
Das Buch ist wie ein Tagebuch geschrieben. Die Einträge sind so genannte Chroniken, die Drew jeden Tag aufzeichnen muss. Es liest sich aber wie ein normales Buch, da Gespräche und Handlungen direkt wiedergegeben werden.
Häufiger gibt es größere Sprünge, da einige Tage nichts dokumentiert wurde. Manchmal hatte ich daher das Gefühl, dass man etwas verpasst hat oder nicht mehr so ganz in der Geschichte drin ist.

Die Geschichte nimmt schnell an fahrt auf und man möchte unbedingt mehr über die Changers erfahren. Da Drew aber selber nicht sehr diszipliniert ist, was die Regeln der Changers betrifft, sind einige meiner Fragen am Endes des Buches noch nicht geklärt worden.
Manches Mal hätte ich mir einfach mehr Interesse und Hartnäckigkeit von ihr gewünscht.

Das grundlegende Thema des Buches ist die Identitätsfindung. Wer sind wir? Wer wollen wir sein? Wer macht uns zu dem was wir sind? Welche Einflüsse haben die anderen?
Die Thematik hat mir sehr gut gefallen. Die Umsetzung ist in Form dieser Geschichte wirklich gut gelungen.
Ich fand es an dem Beispiel von Drew sehr interessant zu sehen, wie schnell Menschen sich verändern, anpassen oder vergessen können. Oder was Menschen bereit sind zu tun bzw. worauf sie verzichten um dazu zu gehören oder das zu sein was andere erwarten.

Drew als Charakter hat mir ebenfalls gefallen. Sie hat eine tolle Entwicklung hingelegt. Am Anfang war noch stark der Ethan zu erkennen in Form von den jungenhaften Gedanken und z.B. der Gleichgültigkeit über Dinge wie Kleidung.
Doch Drew verändert sich schnell und wird immer mehr Mädchen.
Der Leser erlebt nicht nur das, sondern auch die typischen Situationen, die ein heranwachsendes Mädchen durchleben muss. Auch die Liebe spielt hier eine große Rolle.
Drew hat mich auch so manches Mal zum Lachen gebracht.
Ihre Gedanken, die Art wie sie redet oder Schlicht und Einfach die Hilflosigkeit eines Jungen im Körper eines Mädchens haben mich super unterhalten.

Das Buch hat an sich keine große Spannung in der Geschichte. Dennoch ist es mir nie zu langweilig geworden, da mich einfach Drews Art bestens unterhalten hat.

Das Ende kam mir irgendwie doch etwas zu schnell. Allerdings hat sich kurz vor Schluss eine Szene ereignet die mich spekulieren lässt und ich habe da so eine Vorahnung für die nächsten Bände.
Ich bin als neugierig auf das, was noch kommt.
Hoffentlich habe ich mich nicht zu sehr an Drew gewöhnt. Wir wissen ja noch nicht, wer sie im nächsten Band sein wird.


Fazit:

Für mich ist das Buch eine klare Empfehlung und ich bin wahnsinnig gespannt auf die nächsten Bände.









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