[Rezension] The Devil in Denim - Melanie Scott

by - 6/27/2016




Autor: Melanie Scott
Serie: New York Saints 1
Seiten: 400
Einband: Taschenbuch / eBook
Erschienen am: 13.05.2016 / 15.04.2016
ISBN:978-3-548-28756-0 / 978-3-843-71276-7
Preis (D): 9,99€ / 8,99€
Verlag: Ullstein









Inhalt:



Wenn dein Verstand nein zur Liebe sagt, und das Bauchgefühl ja.


Alex Winters erfüllt sich einen Traum: Gemeinsam mit seinen Kumpels Lucas Angelo und Malachi Coulter kauft er sich sein eigenes Baseballteam. Die Jungs sind auf alles vorbereitet: Nur nicht auf Maggie Jameson, der Tochter des Vorbesitzers. Lucas braucht sie, um das Team zu retten, denn schließlich kennt niemand die Spieler so gut wie sie. Doch Maggie ist nicht nur ganz schön stur, sondern auch genauso sexy – vor allem, wenn ihre Augen vor Wut auf ihn Funken sprühen. Maggie ist wutentbrannt: Sie wollte nach der Pensionierung ihres Vaters das Management übernehmen. Und nun ist Alex auch noch frech genug, Maggie einen Job anzubieten. Ihr Verstand sagt nein. Ihr Bauchgefühl sagt dagegen ja, was auch an Alex‘ unglaublich grünen Augen liegen mag, die Maggie in den Wahnsinn treiben.

Quelle: Ullstein


Cover:

Ich finde das Cover wirklich super. Es passt gut zum Thema und ist dabei noch ziemlich ansehnlich.


Meine Meinung:

Dieses Buch ist mir schon bei meiner Monatsvorstellung der Neuerscheinungen direkt ins Auge gesprungen. Das Cover der Hammer, der Inhalt klang super. Also musste ich es lesen.
Leider hatte ich mit dem Einstieg ein wenig Probleme. Das lag zu einem an der Erzählperspektive, die ich nicht so gerne mag. Denn das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Maggie und Alex in der personale Erzählperspektive geschrieben. Ich persönlich bevorzuge ja eher die Ich-Perspektive, habe mich aber doch recht schnell damit arrangiert.
Ansonsten war der Schreibstil der Autorin locker und leicht.

Aber nicht nur wegen der Erzählperpektive fiel mir der Einstieg schwer. Auch die Story ging anfangs schleppend voran und konnte mich nicht sofort komplett packen.
Ein wenig zu lange verharrte mir die Autorin auf Maggies Gejammere und Selbstmitleid, weil sie das Management nicht übernehmen darf.
Allerdings hat sich das Blatt nach wenigen Kapitel wirklich gewendet. Denn nachdem Maggie sich entschlossen hatte für Alex zu arbeiten wurde es zusehends spannender und die Autorin konnte mich wirklich an das Buch fesseln.

Maggie als Charakter hat mir recht gut gefallen. Sie ist ehrgeizig, weis was sie will und hat vor allem das Herz am rechten Fleck. Für ihre geliebten Saints würde sie alles tun und manchmal hatte ich das Gefühl, dass sie von den männlichen Charakteren doch ein wenig unterschätz wurde.

Im Gegensatz zu Maggie konnte ich Alex vom ersten Moment an leiden, denn er wirkte authentisch und wie ein Geschäftsmann mit Plan. Ich war mir sofort sicher, dass er es mit der Rettung der Saints ernst meint. 

Lucas und Mal waren tollen Nebencharaktere, über die ich leider nur recht wenig erfahren durfte. Umso gespannten bin ich auf die nächsten beiden Bücher, denn die beiden haben mich wirklich neugierig gemacht.

Die Story fand ich wirklich gut. Ein Buch in dem es so viel um Baseball ging hatte ich noch nicht gelesen. Und obwohl ich keine Ahnung von Baseball habe, bin ich mit den Informationen wirklich gut zurecht gekommen. Die Story konnte mich letztendlich trotz des schleppenden Anfangs packen und überzeugen. Ich bin mir sicher, dass wir in den nächsten Teilen neben einer neuen Liebesgeschichte erfahren waren, wie es mit den Saints weitergehen wird. Und ich bin wirklich gespannt darauf.

Die Liebesgeschichte zwischen Alex und Maggie war prickelnd und es knisterte wie verrückt, obwohl sie sich eher im Hintergrund abspielte und das Augenmerk auf dem Thema Baseball lag. Das war etwas verwunderlich, denn in diesem Genre bin ich es anders gewohnt.
Dennoch passten Maggie und Alex zusammen wie Topf und Deckel und ich habe mich mit ihnen gefreut und mit ihnen gelitten. Außerdem habe ich es genossen, dass die Autorin nur ein paar gut gewählte erotische Szenen für den Leser parat hielt. So erschien alles real und fügte sich perfekt in die Entwicklung der Geschichte ein ohne dabei Überhand zu nehmen.

Das Ende hat mir gut gefallen, auch wenn es für mich noch etwas ausführlicher hätte sein können im Bezug auf die Beziehung zwischen Maggie und Alex.


Bewertung: 

Ein wunderbarer Reihenauftakt. Nach leichten Startschwierigkeiten war ich gefangen in der Welt des Baseballs und freue mich auf den nächsten Teil.







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