[Rezension] Romina - Tochter der Liebe - Annie Laine

by - 10/04/2017


Autor: Annie Laine | Seiten: 395 | Einband: eBooks | Erschienen am: 28.07.2017 | ISBN: 978-3-646-30056-7 | Preis (D): 4,99€ | Verlag: Dark Diamonds

INHALT:



**Auch eine Göttin kann der Liebe nicht widerstehen**
Romina hat ihr ganzes Leben der Liebe gewidmet. Als Halbgöttin ist es ihr Auftrag, die Menschen zu verkuppeln und ihre Herzen höherschlagen zu lassen. Aber dann wird sie aus heiterem Himmel vom Olymp verbannt und ihrer Göttlichkeit beraubt. Völlig unvorbereitet findet sie sich plötzlich auf der Erde wieder und muss am eigenen Körper erfahren, was Worte wie Hunger und Kälte bedeuten. Doch es gibt einen Ausweg aus ihrem Unglück: Gelingt es ihr, den süßen Literaturstudenten Devin mit der ihm vom Schicksal vorherbestimmten Partnerin zusammenzubringen, darf sie als Göttin auf den Olymp zurückkehren. Eine Aufgabe, die Romina mehr abverlangen wird, als sie sich vorstellen kann...

»Romina. Tochter der Liebe« ist ein in sich abgeschlossener Einzelband.

Quelle: Carlsen


COVER:


Mir gefällt dieses Buchcover so gut, dass ich schon fast schade finde, dass das Buch "nur" als eBook erhältlich ist.


MEINE MEINUNG:


Mittlerweile habe ich schon einige Bücher gelesen, die die Götterthematik auf unterschiedlichste Weise behandeln.
Dennoch schien dieses Buch auf dem ersten Blick doch anderes zu sein und hat dementsprechend mein Interesse geweckt.
Romina ist die Tochter von Eros / Amor und somit eine Halbgöttin. Zusammen mit ihrem Vater verbreitet sie die wahre Liebe und darf im Gegensatz zu anderen Halbgöttern auf dem Olymp leben. Zumindest bis Romina erwachsen wird und die für sie vorherbestimmt Zukunft leben soll.
Mit 18 Jahren wird Romina also auf die Erde "verbannt" und hat nur einen Möglichkeit um auf den Olymp zurückzukehren.
Sie soll ihren Retter Devin mit seiner vorherbestimmten Partnerin zusammenbringen.

Das Buch ist aus der Sicht von Protagonistin Romina geschrieben und der Schreibstil ist dabei flüssig, mitreißend und einfach zu lesen.
Der Einstieg in die Geschichte ist mir wirklich leicht gefallen und die Seiten sind bei Lesen nur so dahingeflogen.

Die Charaktere waren sehr lebendig und authentisch gezeichnet und Romina hat mir als Protagonistin super gefallen.
Sie wirkt zwar stellenweise sehr naiv und unbeholfen, was aber sicher daher kommt, dass sie das Leben auf Erden nicht gewohnt ist. 
Daher konnte ich ihre Gefühle und die Sehnsucht nach dem Olymp wirklich gut nachvollziehen. 
Zum einen hat die Autorin diese Emotionen unheimlich gut dargestellt und zum anderen befindet sich Romina in einer Situation, in die man selber nie kommen möchte.

Doch dann taucht Devin auf und nimmt Romina bei sich auf.
Dabei erweckt er genau die Gefühle in Romina, vor denen sie immer Angst hatte und von denen sie geglaubt hat, sie niemals selber fühlen zu können.
Devin war mir ebenfalls sehr sympathisch, obwohl ich ihn manchmal zu lieb und aufopfernd fand. Meiner Meinung nach wirkte das manchmal zu unrealistisch.

Die Idee der Geschichte hat mir gefallen und die Einbindung der griechischen Mythologie ist der Autorin gut gelungen.
Im Handlungsverlauf verfolgt sie einen roten Faden, der aber leider sehr vorhersehbar ist. 
Das Buch hält nur wenig überraschende Wendungen parat und die Story plätschert eher so vor sich hin.
Mit Ausnahme der letzten Kapitel, verhält sich der Handlungsverlauf eher ruhig. 
Dafür hatte die Liebesgeschichte aber mehr Raum um sich zu entfalten und hat zumindest bei mir dementsprechend Eindruck hinterlassen.
Die Romanze ist einfach nur wunderschön, herzerweichend und vielleicht sogar ein klein wenig kitschig.
Aber manchmal braucht man eben genau das!


BEWERTUNG:


Mit "Romina - Tochter der Liebe" hat die Autorin einen gelungen Debütroman an den Leser gebracht, der mit einer faszinierenden Liebesgeschichte und tollen Charakteren punkten kann. 



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